Oliver Ballas FotoInsel

Belgische Küste von Oliver Ballas von Oliver Ballas

Camping Trip an die Belgische Küste


Was kann man man mit ein paar Tagen Urlaub Mitte September eigentlich so anfangen, fragte ich mich irgendwann in diesem Sommer. Camping war schon klar, aber wohin? Aus dem Saarland ist man zwar relativ schnell im Süden, von Saarbrücken sind es nur 1000 km bis zur spanischen Grenze, schnell ist man auch durch die Vogesen und die Schweiz nach Italien gereist, allerdings hatten wir solche intensive Camping-Abenteuerkurztrips in den letzten Jahren genug gesammelt, diesmal war die Intention einfach nur zu entspannen - 4 Übernachtungen, 3 ganz Tage.

Also was soll's, mein erster Gedanke war die Mosel, einfach eine schöne Region zum Campen, kaum eine Stunde Fahrzeit. Aber die Mosel, hm! Vor ein paar Jahren waren wir schonmal um diese Jahreszeit an der Mosel campen und es grüßte uns der Bilderbuch-Schickimicki-Tourismus in seiner schillerndsten Form. Zuhauf kennzeichneten holländische, französische, belgische, englische und nicht zuletzt deutsche Nummernschilder auf Reisebussen und Wohnwägen die Straßen - und deren Insassen, häufig gut betuchte Frührentner, waren beglückt ein letztes Stück deutsches Kulturgut auf einem der vielen Weinfeste zu erhaschen. Naja, war vielleicht auch ein wenig mein subjektiver Eindruck, … ;-).

Alternativ schwebte mir irgendwie die ganze Zeit die belgische Küste im Kopf rum. Raue, wilde See, Ebbe und Flut, einsame Strände, „indian summer“ am Meer. Und Ostende (belg. Oostende), allein schon der Name ist magisch. Für meine bessere Hälfte war die Entscheidung schnell getroffen, sie wollte einmal in diesem Jahr asn Meer, also ging's los nach Belgien.

Ich war komischerweise noch nie in Belgien, obwohl es zur Großregion SaarLorLux gehört und praktisch um die Ecke liegt. Außerdem ist es aus dem Saarland der nächste Weg ans Meer. Zugegeben, auf Anhieb fällt mir auch nur ein Belgier ein, nämlich Jean Marie-Pfaff, Tormann des FC Bayern München (Nachfolger von Sepp Mayer) und Welttorhüter 1987. Tja, die Belgier hatten in den Achtzigern mal ein richtig gutes Nationalteam, bei der Fußballweltmeisterschaft 1986 in Mexiko erreichten sie mit dem 4. Platz ihren bisher größten internationalen Erfolg. Für die WM 2018 gelten sie ja bei manche Experten als Geheimfavorit. „Schaun ma mal, … .“

Nach knapp 400 km Wegstrecke durch Luxembourg und an Brüssel vorbei war die belgische Küste erreicht. Wir haben uns für einen Campingplatz im Ort Bredene, zwischen Ostende und Den Han, entschieden. Der Küstenabschnitt ist gesäumt von einem schönen, weitläufigen Strand mit einer naturbelassenen Dünenlandschaft. Kulinarisch hat mich am meisten das sortenreiche belgische Bier fasziniert, das zwischen 7 und 12 Prozent Alkohol aufweist und in den Geschmacksrichtungen teils schön malzig daherkommt. Fotografisch betrachtet ist die belgische Küste einfach Rock'n Roll, sanft wie die Beatles und wild wie die Stones ;-).



Belgische Küste von Oliver Ballas von Oliver Ballas

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veröffentlicht am 17.August 2018







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Last modified: Fri August 17 CEST 2018